- Dir. Dipl. Päd. Michaela Stejskal

Vorbereitung auf das Fest der Versöhnung

Ein zentraler Bestandteil war die Auseinandersetzung mit der Bibelstelle des barmherzigen Vaters. In der Kapelle konnten die Kinder diese Geschichte mit Legematerial nachspielen und so die Bedeutung von Vergebung und Neuanfang auf anschauliche und berührende Weise erfahren.

Darauf aufbauend beschäftigten sich die Kinder mit ihrem eigenen Leben. Mithilfe einer „Knotenschnur“ überlegten sie, wo es „Knoten“ gibt – Situationen, in denen etwas nicht gut gelaufen ist oder die sie belasten. Diese Knoten wurden bewusst benannt und dienen als Hilfe für das Beichtgespräch.

Ein weiterer Teil der Vorbereitung war das Gestalten einer eigenen Beichtkerze. Mit viel Sorgfalt verzierten die Kinder diese mit Wachschnüren. Dabei wurde sowohl das Thema der „Knoten“ als auch das „Überkreuz-Kommen“ – als Zeichen für Situationen, in denen Beziehungen aus dem Gleichgewicht geraten sind und Versöhnung notwendig wird, aufgegriffen. Nach der Beichte wird die persönliche Kerze am Licht der Osterkerze entzündet. Dieses Licht steht dafür, dass Jesus unser Leben wieder hell und neu macht.

Auch die Eltern wurden in die Vorbereitung einbezogen. Bei einem Informationsabend in gemütlicher Runde, gemeinsam mit unserem Herrn Pfarrer, erhielten sie Einblicke in die Inhalte und den Ablauf der Beichtvorbereitung. Gleichzeitig bot sich Raum für Fragen und Gespräche, sodass mögliche Unsicherheiten genommen werden konnten.

Nun blicken wir voller Vorfreude auf die bevorstehende Beichte und hoffen, dass die Kinder das Fest der Versöhnung kurz vor Ostern als ein echtes Fest der Erlösung erleben dürfen.

 

 

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