Im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung unternahmen die Kinder der Klassen 2a und 2b einen besonderen Ausflug in die Taufkapelle von Ober St. Veit. Die Kirche empfing uns noch in einer festlichen weihnachtlichen Stimmung, geschmückt mit strahlenden Christbäumen und einer großen Krippe. Diese bildeten den perfekten Rahmen für unsere Tauferneuerung. In der Kapelle sprachen wir gemeinsam darüber, was es eigentlich bedeutet, getauft zu sein. Wir lernten, dass Taufe vor allem „verbinden“ heißt – und zwar in zwei Richtungen: Wir wurden einerseits mit Gott verbunden, der uns als seine Kinder annahm, und andererseits untereinander, da wir seit der Taufe zur großen Gemeinschaft der Christen gehören.
Um diese unsichtbare Verbindung sichtbar zu machen, bedienten wir uns einer besonderen Symbolik. Wir spannten ein langes Seil, das das Taufbecken und die Osterkerze umschloss. Als Zeichen unserer Zugehörigkeit durften sich alle Kinder mit Karabinern an dieses Seil hängen. Es war ein kraftvolles Bild, das verdeutlichte, dass jede und jeder Einzelne fest in diese Gemeinschaft eingeklinkt ist, die uns Halt gibt. In diesem Sinne erneuerten wir anschließend unser Taufversprechen und machten uns mit dem Taufwasser ein Kreuzzeichen auf die Stirn. Damit jeder ein Stück dieses Segens mit in den Alltag nehmen konnte, füllten wir uns kleine Fläschchen mit geweihtem Wasser für zu Hause ab.
Neben diesen besinnlichen Momenten kam auch das Abenteuer nicht zu kurz. Ein absolutes Highlight war die exklusive Führung durch die verborgenen Winkel der Kirche. Es ging hoch hinaus, als wir den beeindruckenden Kirchendachboden erkundeten und die Architektur aus nächster Nähe bestaunten. Danach stiegen wir tief hinab in die Unterkirche, was für viele ein spannender und geheimnisvoller Abschluss unseres Besuches war. Wir blicken auf einen Tag voller Gemeinschaft, Glaube und Entdeckergeist zurück und nehmen das Gefühl mit:
Wir gehören dazu – fest verbunden und gehalten.