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Ein musikalisches Großereignis: Carmina Burana auf dem Schlossberg

Unser großes musikalisches Schulprojekt war getragen von der Intention nicht nur den Schulchor und den Schellack -Chor im Konzert mitwirken zu lassen, sondern die SchülerInnen aller 25 Klassen einzubeziehen. Auch unsere neuen SchülerInnen der ersten Klassen sollten sich hier als Teil ihrer neuen Schulgemeinschaft erleben dürfen. Es war eine große Herausforderung für alle – nicht nur musikalisch, sondern auch vom schwierigen lateinischen Text her. Doch das Vertrauen in die Fähigkeiten unserer SchülerInnen hat sich gelohnt.
Mag. Christian Stefan Horvath und sein Team haben die Aufgabe der Einstudierung und Darbietung souverän bewältigt und damit das Selbstvertrauen der Kinder und Jugendlichen enorm gestärkt und ihnen eine einzigartige Erfahrung ermöglicht.
Ein großes Lob und Riesendank gehört natürlich auch den fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern „hinter den Kulissen“, die den enormen organisatorischen Aufwand perfekt gemanagt haben.
O Fortuna – höchstes Glück!

Unsere SchülerInnen verdienen, dass man ihnen sagt:
 

"Ihr habt einzigartige Disziplin bewiesen, ihr habt begeistert und begeisternd gesungen“.

Dr. Monika Widmann, Direktorin

 

10., 11. und 12.10.2011 - Wir bewegen Menschen!

Bericht: Mag. Irene Starnberger

…nein, das war keine Sportveranstaltung – auch wenn es vielleicht so klingt.
Zur öffentlichen Generalprobe (10.10.) und den beiden Konzerten der Carmina Burana am 11. und 12.10.2011 unter der Leitung von Christian Stefan Horvath war buchstäblich die ganze Schule auf den Beinen.

Dass der Schulchor mit Schellack (dem Schwestern-Eltern-Lehrer-Absolventen-Chor) gemeinsame Sache macht, ist ja schon fast zur Tradition geworden. Neu waren bei diesem Konzert die versammelten Klassenchöre.
Beinahe die gesamte Schule war im Festsaal versammelt und beschallte den ausverkauften Saal sozusagen in Dolby Surround.

Durch die sehr umfangreichen Auf- und Abtritte (Völkerwanderung?) verlängerte sich die durchschnittliche Gesamtspielzeit der Carmina Burana um einiges. Auch waren schon im Vorfeld logistische Meisterleistungen notwendig, um diese SchülerInnen-Horden koordiniert von A nach B zu bewegen.
Ganz zu schweigen von den Lehrerinnen und Lehrern, die die Klassen im großen Turnsaal bewachten – äääh, betreuten – und die jeweils betreffende Meute rechtzeitig zum Auftritt motivieren sollten.

Die Klassenchöre wurden von Prof. Heigl, Prof. Starnberger, Prof. Reitmann und Prof. Horvath einstudiert.
Die Schülerinnen und Schüler standen vor der schwierigen Aufgabe, die Stücke in lateinischer Sprache auswendig singen zu müssen, was besonders für die Jüngeren eine ziemliche Herausforderung bedeutete, die aber von allen hervorragend gemeistert wurde.

Übrigens hervorragend – begleitet wurden die vereinigten Chöre wieder einmal nur von den besten Musikerinnen und Musikern: Cornelia Horak (Sopran), Bernd Oliver Fröhlich (Tenor, 11.10.), Martin Mairinger (Tenor, 12.10.), Günter Haumer (Bariton), vom Klavierduo Johanna Gröbner & Veronika Trisko sowie den versammelten Schlagwerkern Kevan Teherani, Adina Radu, Bernhard Szensz, Christian Wieser und Franz Hofferer.

Angesichts dieser Profis mussten wir uns ordentlich ins Zeug legen, um das Niveau nicht gar so sehr zu senken, aber den Standing Ovations nach zu schließen, dürfte alles ganz gut geklappt haben.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön der Firma Reisinger (2 Klaviere) und Martin Breinschmid (Schlaginstrumente) – ohne deren großzügige Konditionen wären diese Aufführungen niemals möglich gewesen. Eine große Hilfe war auch das Sponsoring der beiden Konzerte durch das Private Banking der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG.

Prominente Zeugen dieser Konzertabende (und „highly impressed“) waren das Who-is-who der österr. Chorszene: Erwin Ortner, Johannes Prinz, Alois Glaßner, Ottokar Prochazka und Michael Grohotolsky.
Es braucht wohl nicht extra erwähnt werden, dass diesen großartigen Konzerten eine umfangreiche Probentätigkeit vorangegangen ist, ein großer Dank an dieser Stelle an Schwester Edith, Florian Kalny und Axel Hiller!
Nicht nur die Klassenchöre mussten einstudiert werden, das Werk ist erstaunlicherweise auch dem Schulchor und Schellack nicht so ohne weiteres zugeflogen.
Mitte September gab es noch ein gemeinsames Probenwochenende der beiden Chöre in Schielleiten, wo neben den musikalischen Fähigkeiten auch die sozialen Kontakte zwischen Eltern, LehrerInnen, AbsolventInnen und SchülerInnen gefestigt wurden.

Insgesamt bleiben von diesem Ereignis wieder einmal ein unvergesslicher Eindruck und die Erkenntnis, dass es möglich ist, die Massen zu bewegen und zu motivieren. Auch wenn manche Ideen in ihrem Anfangsstadium etwas größenwahnsinnig anmuten, spätestens seit diesen Carmina Burana wissen wir: Es kann alles gelingen!

Nun denn, freuen wir uns auf das Ergebnis des nächsten Hirngespinsts!